Unsere Philosophie

Wenn uns in unserer Zeit als Therapeuten eines klar geworden ist, dann ist es, dass der Mensch von Natur aus gesund, stark und robust ist.

Der Mensch ist ein faszinierendes komplexes Gebilde, das in der Lage ist, sich auf unzählige unterschiedliche Situationen einzustellen. Mit Hilfe dieser Anpassungsfähigkeit hat der Mensch unterschiedlichste – fast nicht für möglich gehaltene – Dinge erreicht. Zum Beispiel die Besteigung des Mount Everest ohne Sauerstoff oder den Marathon unter zwei Stunden zu laufen. Aber auch kleinere alltägliche Dinge, wie den ersten Schritt im Leben zu machen oder nach langer Lerneinheit eine tänzerische Choreografie darzubieten.

Auch im Berufsalltag selbst gibt es unterschiedliche Umweltfaktoren, auf die sich der menschliche Körper einstellen kann und muss. So gibt es körperlich anstrengende Berufe wie z.B. auf Baustellen aber auch eher geistig anstrengende Berufe wie z.B. Büroarbeiten.

Bei jedem Menschen kann es passieren, dass der Körper seine Anpassungs- bzw. Kompensationsmöglichkeiten auf unterschiedlichsten Ebenen ausgeschöpft hat. Eine mögliche Folge sind z.B. Schmerzen im unteren Rücken während der Arbeit. Auch wenn bei zwei Menschen der Schmerz in der gleichen Körperregion liegt, so ist der Schmerz ganz individuell, nicht nur in der Wahrnehmung, sondern auch was die Ursache betrifft. 

Schmerzen an und für sich sind primär gut. Sie melden uns oft, dass es zu Gewebeschädigungen kommen kann. Darauf können wir reagieren und der Gewebeschädigung zuvorkommen. Jedoch sind Schmerzen nicht immer Anzeichen von einer Gewebeschädigung. Auch die Intensität muss nicht mit der Grösse der Gewebeschädigung in Zusammenhang stehen. Schmerzen werden von vielen Dingen beeinflusst, wie z.B.: Schlaf, Biomechanik, Psyche, Stress, soziale Faktoren, Überzeugungen, Erfahrungen, Gewebe, allgemeiner Gesundheitszustand usw. 

Deswegen ist es wichtig zu wissen, wie sich Ihr persönlicher Schmerz/ Ihre persönliche Beeinträchtigung zusammensetzt. Nur dann kann man einen strukturierten Behandlungsplan aufstellen.

Für einen Genesungsprozess ist es dabei wichtig, dass der Patient die Verantwortung selber mitträgt und mit aktivem Handeln die Anpassungsmöglichkeiten selbst erarbeitet/vergrössert. 

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